Digitaler Stress

Digitaler Stress

Stressauslöser

Die digitale Welt mit den wachsenden Möglichkeiten der Vernetzung ist nicht nur ein Siegeszug. Wir profitieren auf der einen Seite von den unzähligen Optionen miteinander in Kontakt zu kommen, uns selbst über die sozialen Medien auszudrücken oder uns mit fernen Ländern einfach und schnell zu verbinden. Die Digitalisierung hat aber auch ihre Schattenseiten. Die wachsende Komplexität, die steigenden technischen Anforderungen an Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die zunehmende Schnelligkeit setzen Menschen unter Stress.

Stressauslöser sind die mit der Digitalisierung einhergehenden Entwicklungen. Die Technik wird immer komplexer, Updates überfluten Updates, Sicherheitsanforderungen steigen, täglich sind wir mit neuen Hackerattacken konfrontiert. Wir sind nicht nur gefühlsmäßig den wachsenden Anforderungen ausgeliefert, sondern auch ganz faktisch. Unternehmen kommen mit den Investitionen, die laufende Arbeits- und Kommunikationsprozesse garantieren sollen, gar nicht mehr hinterher. Oder es werden teils zehn, fünfzehn Kommunikations- und Kollaborative Apps von Whatsapp, Skype, Slack, Zoom, Notion, Trello, Mindmap, etc gleichzeitig in Unternehmen verwendet.

Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Beklemmungen

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sehen sich zunehmend mit den Schattenseiten der Digitalisierung konfrontiert. Digitaler Stress mit der Überforderung des Umgangs mit den digitalen Produkten, die Sorge um den Arbeitsplatz und die ständige Erreichbarkeit führen zum Abfall der Leistung und körperlichen Symptomen. 

Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten sind die Folgen. Unternehmen werden kollabieren, wenn nicht rechtzeitig eingegriffen wird und mit Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ein bewusster Umgang gefunden wird. Die krankmachenden Auswüchse sind schleichend, daher wird oft erst gehandelt, wenn es schon zu spät ist. 

Investition Gesundheitsprävention

Jeder wird lernen müssen, mit Stress besser umzugehen. Stresskompetenz und Gesundheitskompetenz sind die Eckpfeiler für alle Beschäftigten. Der Umgang mit Ängsten ist dabei eine weitere wesentliche Fähigkeit.

Gesundheitsförderung ist kein einmaliges Event, kein Tagesworkshop oder eine Infobroschüre. Gesundheitsförderung funktioniert nur als kontinuierlicher Prozess, der sich immer weiter entwickelt. Jedes Unternehmen ist anders und jeder Mitarbeiter braucht andere Anreize und Angebote, um in seine Gesundheit zu investieren. Daher braucht es maßgeschneiderte Konzepte, die auf die individuellen Bedarfe von Unternehmen, Mitarbeitern und natürlich auch finanziellen, personellen und zeitlichen Ressourcen eingehen und berücksichtigen. 

Dr. Julia Belke: Fragen Sie mich gerne unverbindlich an. Schildern Sie Ihre Situation, um Möglichkeiten gemeinsam zu eruieren, in die Gesundheit Ihrer Beschäftigen zu investieren.

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