Recruiting und Gesundheitsförderung

Generation Z

Recruiting-Themen heute

Der Fachkräftemangel ist nicht nur spürbar, sondern zeigt sich auch ganz offensichtlich in Zahlen. Strömten in der Vorgängergeneration Y noch rund 8 Mio. Bewerber auf den Arbeitsmarkt, so sind es mit der Generation nur noch 3 Mio. in Deutschland. Der Arbeitsmarkt ist hart umkämpft.

Arbeitsweltexperten fassen die Bedürfnisse der neuen Generation Z (geboren 1994 – heute) mit dem Satz zusammen:

„Sie wollen beim Arbeiten leben und beim Leben arbeiten.“

Die Charakterzüge grenzen sich von denen der Generation x und Y deutlich ab. Die Familie wird wieder ein wichtiger Bezugspunkt im Leben. Die Suche nach Sicherheit und Struktur rücken in den Vordergrund. Die allbesagte Work-Life-Balance hat ausgedient – der Trend geht in Richtung Work-Life-Separation. Die Erfahrungen der Eltern rund um die Uhr im Einsatz für die Firma und durch die Digitalisierung erreichbar zu sein, haben die Kehrwende eingeläutet.

Wohlfühlfaktor bei der Arbeit

Der Wohlfühlfaktor spielt eine immer größere Rolle. Soziale Begegnungen, cooler Lifestyle und Multikulturalität füllen den Wohlfühlfaktor. Spaß und Freude stehen mit 99,3% an oberster Stelle bei der Wahl des Arbeitgebers.

Unternehmen punkten mit gesunden Essen, nachhaltigen Interieur und sozialem Engagement. 

Für den Recruitingprozess muss sich der Arbeitgeber in Szene setzen. Jedoch nicht mit platter Werbung. Die Arbeitgebermarke soll authentisch sein. Keine Versprechen, die am Ende nicht gehalten werden. Die Bewerber sind wählerisch und selbstbestimmt. Sie hinterfragen kritisch, stellen auf den Prüfstand und folgen ihrem potentiellen Arbeitgeber in sozialen Netzwerken.

Was müssen Arbeitgeber leisten?

Arbeitgeber werden sich mit Strukturen, Hierarchien, Entscheidungsprozessen, Produktionsprozessen genau so auseinander setzen müssen, wie mit den weichen Faktoren, die eine Unternehmenskultur prägen. 

Was bedeutet ein gesundes Unternehmen? Diese Frage werden sich Unternehmen stellen und für sich im Einzelnen klären müssen. Was ist uns wichtig? Wie können wir Maßnahmen für ein gesundes Miteinander umsetzen?

Stresskompetenz, Kommunikation, Bewegung, Ernährung sind Themen, die reflektiert und in einer Unternehmenskultur kontinuierlich integriert werden müssen. Der Obstkorb hat ausgedient. Stärkere Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Trennung von Arbeit und Leben sind zu erarbeiten und gilt es auf Effektivität zu überprüfen.

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